die Lean-Werkstatt als Inhouse-Training

ein Angebot zum Neudenken und Andershandeln

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Die Lean-Werkstatt als Inhouse-Training vermittelt den Teilnehmenden in zwei Tagen einen komprimierten, praxisnahen und intensiven Einblick in die Denkweise, die Prinzipien und Instrumente der schlanken und agilen Krankenhausführung. Sie ist als abteilungs-, berufsgruppen- und hierarchieübergreifende Veranstaltung konzipiert und richtet sich an Führungskräfte und nicht-Führungskräfte. Zwei intensive Tage, in denen unterschiedliche Erfahrungen und Sichten aufeinanderprallen, bestehende Wahrheiten infrage gestellt werden und neues Denken Einzug hält. 

In der zweitägigen Lean-Werkstatt erleben die Teilnehmenden anhand realer Krankenhausbeispiele die Grundsätze und die praktische Anwendung von Lean Management und agilem Management im Krankenhaus. Sie diskutieren die Umsetzung der Ansätze und lernen mit Teamboarding ein System kennen, das die Grundlage für berufsgruppen- und hierarchieübergreifende, kontinuierliche Verbesserung in der gesamten Organisation schafft.

Die Lean-Werkstatt ist ein erprobtes, kompaktes und praxisnahes Training für Führungskräfte und nicht-Führungskräfte, die sich mit den Grundsätzen, Prinzipien und Praktiken schlanker und agiler Krankenhausführung auseinandersetzen und sie im Krankenhausalltag anwenden möchten.  

Zwei Tage, an denen wir gemeinsam scheinbare Führungs- und Organisationswahrheiten radikal infrage stellen. Alten Probleme lassen sich nur durch neues Denken und neue Wege lösen. Darum geht es im Lean-Hospital.

Im Lean Hospital …

  • Wollen wir aussteigen aus dem organisatorischen Chaos und stattdessen strukturierte, störungs-, überlastungs- und verschwendungsfreie Prozesse gestalten. Wir wollen zuverlässige Abläufe. Wir wollen ein stabiles System. Die meisten Krankenhausmenschen halten das für einen frommen Wunsch.
  • Wir halten uns an Regeln und Standards und verabschieden uns davon, Regeln und Standards zwar aufzuschreiben, sie aber nicht einzuhalten. Regeln und Standards sind die Grundlagen für eine stabile Organisation.
  • Wir verbessern Prozesse nicht mit großen Konzepten, langwierigen Projekten oder anonymen Arbeitsgruppen. Stattdessen arbeiten dezentrale, berufsgruppen- und hierarchieübergreifende dezentrale Teams in kleinen Schritten und kontinuierlich daran, ihre eigenen Prozesse zu verbessern. Die Idee dabei: Überall in der Organisation soll sich jede Woche etwas verbessern – und zwar in die richtige Richtung.
  • Wir schaffen mit Teamboarding eine sichere, agile Verbesserungsstruktur, in der Mitarbeitende ihre Prozesse kontinuierlich und in kleinen Schritten verbessern. Die Mitarbeitenden kennen sich aus und sind mit etwas Unterstützung diejenigen, die sich am besten dafür eignen, gute Lösungen zu finden und sie nachhaltig zu implementieren.
  • Auch für Führungskräfte verändert sich vieles. Sie werden nun zu Beteiligten. Sie bekommen die Möglichkeit, diese dezentralen Verbesserungsteams aktiv vor Ort zu unterstützen. Sie informieren sich, helfen und treffen schnelle Entscheidungen. Nur so lassen sich die vielen Hindernisse einer Organisation sukzessive überwinden.

Die Themen

In zwei intensiven Tagen beschäftigen wir uns mit Themen, wie

  • Chaosorganisation Krankenhaus oder warum Individualität, Flexibilität und Regelaversion zu Verschwendung in Größenordnungen, zu unnötigen Risiken und belastenden Arbeitsbedingungen führen.
  • Wertschöpfung schaffen und Verschwendung im Alltag reduzieren
  • das Lean-Konzept in der praktischen Anwendung: die optimale Patientenaufnahme (eine Simulation)
  • der Nordstern in der stationären Versorgung: strukturierte, geplante, transparente, störungs-, überlastungs- und verschwendungsfreie, zuverlässige und stabile Prozesse
  • das Prinzip der kleinen Schritte: Probleme identifizieren und ursächlich lösen
  • Regeln und Standards nachhaltig umsetzen
  • Agile Verbesserung: mit Teamboarding kontinuierliche, dezentrale, berufsgruppen- und hierarchieübergreifende Verbesserung praktisch umsetzen.

In der Lean-Werkstatt arbeiten wir ausschließlich mit konkreten Beispielen aus dem Krankenhausalltag und nutzen dafür die Themen der Teilnehmenden. Sie bietet sich als einmalige Veranstaltung oder als fester Baustein im Fortbildungskonzept einer Krankenhausorganisation an.

Zielgruppe

Die Lean-Werkstatt richtet sich nicht an eine spezielle Zielgruppe. Es geht um Prozesse. Prozesse kennen keine Berufsgruppen oder Hierarchien. Alle leisten einen Beitrag zum Ganzen.

Je unterschiedlicher die Teilnehmerschaft zusammengesetzt ist, um so angeregtere und produktivere Diskussionen werden geführt. werden die Diskussionen. Entwicklung lebt von unterschiedlichen Kompetenzen, unterschiedlichen Sichten auf die Dinge und auch von Konflikten bzw. konträren Ansichten. Je mehr Feuer, umso besser. Umso mehr bleibt hängen.

Die Teilnehmenden werden nach zwei intensiven Tagen

  • die Grundprinzipien von Lean und Agil verstanden haben und initial anwenden können.
  • ihre bisherigen Erfahrungen mit Krankenhausführung und Krankenhausorganisation infrage stellen und bereit und fähig sind, im Alltag neue Wege auszuprobieren.
  • stark von den Sichten und Erfahrungen der jeweils anderen profitiert und ein gemeinsames Verständnis dafür gewonnen haben, welche Aufgaben und Probleme die Kolleginnen und Kollegen beschäftigen. Es ist immer wieder erstaunlich, wie wenig die Beteiligten voneinander wissen und wie hilfreich es für den betrieblichen Alltag ist, daran etwas zu ändern.

Meine Erfahrung ist, dass Krankenhausmitarbeitende Veränderung und Verbesserung wollen und bereit sind, dazu beitragen. Sie wissen nur nicht wie. Es existieren kaum Strukturen. Sie bekommen wenig Unterstützung. Wie es anders geht, darum geht es in der Lean-Werkstatt.

Wenn Sie Interesse an einer Lean-Werkstatt in Ihrer Organisation haben, sprechen oder schreiben Sie mich gerne an. Mehr Informationen zur Werkstatt finden Sie wie immer unter www.dikademy.de

Ich freue mich auf Ihr Interesse.

Herzliche Grüße

Ihr Jörg Gottschalk

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Der Roman beschreibt die Entwicklung eines ganz normalen Krankenhauses auf dem Land, das sich in kürzester Zeit aus dem engen Regiment eines börsennotierten Krankenhauskonzerns befreit und sich zu einem selbständigen, wirklich patienten-, versorgungs- und mitarbeitergetriebenen Krankenhaus entwickelt. Dieses Krankenhaus will anders sein als die anderen. Besser für seine Patienten und für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Und wirtschaftlicher. Es hat eine klare Idee von seiner Zukunft.

Der Hauptprotagonist des Romans, Felix Bender, ist Geschäftsführer eben dieses Melbecker Krankenhauses, als der Start-up-Milliardär Björn Meiersiek das Krankenhaus übernimmt. Dessen Ziel ist klar: den Grundstein für einen Krankenhauskonzern legen, der das Patientenwohl wieder in den Mittelpunkt stellt. Gemeinsam mit der Ärztin Luise Pickart macht er sich daran, das Unternehmen von Grund auf umzukrempeln. Felix Bender, in den traditionellen Sphären der Konzernkrankenhauswelt großgeworden, taucht, quasi über Nacht, ein in eine völlig neue Welt, in der die alten Regeln der Krankenhausführung auf einmal nicht mehr zu gelten scheinen. Er durchlebt im Eiltempo seinen ganz persönlichen Entwicklungsprozess, während er gemeinsam mit Luise Pickart und dem jungen Lean Manager Steffen Ganz seine Organisation konsequent neu erfindet.



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